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Wenn wir die Biographien von erfolgreichen Menschen lesen, so finden sich darunter etliche ADD /ADS/H Betroffene / ich möchte sagen ADD-Begabte!

Viele dieser Leute haben Schul- und/oder Studienabbrüche zu verzeichnen. Erst nach mehreren Schul- bzw. Studienmodellen wurde das Optimale gefunden. Nicht jeder kann und möchte sich für Privatschulen mit kleineren Klassenfrequenzen entscheiden. Aber ADD / ADS/H Familien sollten darüber Bescheid wissen, wie sehr das Schulmodell davon abhängt, ob sich ein Schüler nach seinen individuellen Begabungen entfaltet oder ob diese Begabungen hinter konstruierten / oder überbewerteten Teilleistungsstörungen regelrecht versanden. Wenn die Teilleistungsstörungen überbewertet werden, so dass das Selbstwertgefühl dabei leidet, erreichen wir durch diesen Kollektivzwang eine self fullfilling prophethy, also eine sich selbsterfüllende Prophezeiung, UND diese lautet: ADD / ADS/H Betroffene neigen zu Selbstmedikation / Drogenkonsum und/oder zu dissozialen bis kriminellen Verhaltensweisen. Aus Sicht der Psychoanalyse, aber auch der modernen Psychologie, muten solche Aussagen wie Binsenweisheiten an, denn diese Eigenschaften entwickeln sich auf der Basis einer fehlgeprägten Ich-Persönlichkeit (mit einem fehlgeleiteten Selbstwertgefühl)!


Wie also stehen wir da, wenn wir als Gesellschaft solche zunehmenden Tendenzen unter den Schülern schlichtweg einzig und allein nur als Krankheit betrachten? Was können wir sozialpädagogisch und sozialpolitisch besser gestalten? Einige Schulmodelle bieten dazu erste sehr, sehr ernst zu nehmende Antworten:

Aufgrund jahrelanger Erfahrung erschließen wir die Möglichkeiten von Zusammenarbeit zwischen Schul-und Naturmedizin (Naturheilkunde). Unsere ganzheitliche Betrachtung schließt auch würdigend die bewährten klassischen Reformansätze der alternativen Pädagogik ein.

Mein Buchtipp dazu:

Zitat:
"Das Buch beschreibt die Konzeption und die aktuelle Praxis der bewährten klassischen Reform-Ansätze der Montessori-, der Freinet- und der Waldorfpädagogik in der heutigen Schule. Wie sieht die Pädagogik aus, die das Kind - und nicht das Schulfach - in den Mittelpunkt stellt? Gefragt und zugleich gefordert in einer historischen Umbruchzeit, die auch vor dem überlieferten Schulwesen nicht halt macht."

Literaturhinweis:
Montessori - Freinet - Waldorfpädagogik,
- Hrsg. Achim Hellmich, Peter Teigeler / Fachbuchverlag Beltz-Weinheim
Unser Service: Sie können hier, mit einem Klick auf den Buchtitel, das Buch gleich bestellen!

Die Waldorfpädagogik und die Peter Petersen Schule haben z.B. grössere Klassenstärken - aber so ideale Unterrichtsmodelle mit real interaktiven Angeboten und Herausforderungen an die kreativen Begabungen der Schüler. Montessori ist sehr praxisorientiert, Salem-Internate sind besonders moderat usw. Es bietet sich an, im Forum darüber zu diskutieren - wie haben Sie selbst oder Ihre Kinder aus Schulversagen herausgefunden!?

Beispielsweise gibt es heute keinen friedvollen Grund mehr für rigide, schablonenhafte Normen, in welchem Alter eines Schülers dessen Schreib- und Rechenkünste vervollkommnet sein müssen. Stärken wir die Individualität, so stärken sich einerseits die individuellen Begabungen - aber andererseits auch die Motivationen, Attraktionen und Fähigkeiten für Teilleistungsbereiche, die zuvor weniger Aufmerksamkeit erhielten. Verabschiedet sich unser Bildungssystem / die Regelschulen von schablonenhaften Anforderungen an die Schüler, so befreien wir besonders Kinder und Jugendliche mit sogenannter Regelschwäche vom Lernstress.
Umgekehrt lernen rationalbegabte Schüler besser, wenn zuerst ihre Rationalität bedacht wird, erst dann kann / muss aber nicht daraus auch eine Begabung zur Kreativität erwachsen. Diese Schüler werden derzeit nämlich genauso einseitig unterrichtet. Ihre Begabungen finden in den Schulen Anklang, aber darüber hinaus wird ein Hinüberschalten in die Kreativität sehr viel weniger gefördert, als umfassende Anpassung an Business, Trends und Karriere.

Aus Bonn hat uns eine Privatschule direkt Unterrichtsofferten für ADD Betroffene vorgelegt - ohne Sonderschule bis zum Abitur, Notenverbesserungen in kürzester Zeit mit Förderkonzepten, die nachweislich greifen.

Im FORUM hatte sich bereits ein ADD - betroffener Schüler dazu selbst geäußert, wie er nach anfänglichem Glauben ein Versager zu sein und / oder krank zu sein, mit dem Schulwechsel auf eine Privatschule zur Hochschulreife fand.

Email an: henke@add-hilfe-zur-selbsthilfe.de


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