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Startseite Vorträge über ADD Schulstress
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Hilfe, mein Kind ist unkonzentriert, hyperaktiv, stimmungslabil... Was hilft? Therapeutische Möglichkeiten in der Alternativmedizin Hp Brigitte Henke, DGAM Berlin (März 2000) |
Vorträge / SEMINAR-Workshops |
Authentizität und Selbstwirksamkeit anstatt: Karriereleiter der Aussenseitergeneration |
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Allergien |
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Vegetative Dystonie CFS (Chronic Fatic Syndrom / chronisches Erschöpfungssyndrom) depressive Verstimmungen |
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MCD, Minimale cerebrale Dysfunktion und/oder Hirnorganisches |
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Psychosyndrom mit z.B. Apraxie, Teilleistungsstörungen |
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Linkshändigkeit - Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) |
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Chronic reversed polarity (CRP) / Stressfaktoren |
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Strabismus |
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auditive Wahrnehmungsstörungen |
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Dyskalkulie, Rechenschwäche |
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ADS / H Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom / Hyperaktivität |
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oder Hypoaktivität |
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ADD Attention-Deficit-Disorders |
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Messi`s |
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Tic´s |
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Asperger Syndrom |
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Authisten |
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Genies & Chaoten |
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Indigokinder, Jägerkinder, Sternenkinder |
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KINDER |
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MCD / ADS/H / ADD |
- sensible genetische Disposition und Konstitution
Die minimale cerebrale Dysfunktion MCD ist ein Synonym bzw. eine Vorgänger - Diagnose zum ADS/H. In dessen Beschreibungen fanden sich eher unspezifische Hirnleistungsstörungen / mit oder ohne Bewegungsdrang. Hier, wie auch beim sogenannten Hirnorganischen Psychosyndrom, galt vor allem die Komponente der dem Frontalhirn zugeordneten Persönlichkeitsentfaltung in Bezug auf intellektuell-soziale Altersreife als relevant. Nachdem die (genetisch bedingte) Linkshändigkeit als vermeintliche Schande und diesbezüglich Prügelstrafe als Erziehungsmittel aus dem Schulalltag verabschiedet worden waren, zeigten sich mehr und mehr breitere, sowohl inhaltliche, als auch strategische Konfliktfelder des weiterhin reformationsbedürftigen Schulsystems.
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Nunmehr betraten deutlicher die Teilleistungsstörungen, wie die Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) und die Rechenschwäche (sog. Dyskalkulie), das Unterrichtsfeld. Alles keinesfalls kleine Idioten mit genetischen Defekten. Viele dieser Kinder erweisen sich gleichermaßen als Hochbegabte - und wenn nicht dies, so weisen sie zumindest erstaunliche Intelligenz, bzw. beachtenswerte Individualität / Sonderbegabungen auf. Diese besonderen, zumeist kreativen und auch sozialen Begabungen sind u.a. mit der interpersonellen Bevorzugung der rechtshemispäheriellen (d.h. einer assoziativen, vernetzenden) Reizverarbeitungsleistung der rechten Gehirnhälfte erklärbar. |
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Nun stehen wir heute vor den ADS/H-Kindern, den Hypie´s, mit dem Aufmerksamkeits - Defizit - Syndrom. Zappelphillippe und Stören-Frieda´s. Sie zappeln, quasseln, mischen sich ein, stören und lassen sich selbst ablenken. Alles "hyper" - und immer aktiv. Schliesslich die Hypoaktiven, Träumer / und Träumelinchen. Die gängige Meinung ihrer Umwelt: "Sie könnten, wenn sie wollten ..." Alle faul oder unmotiviert? UND - dabei doch so individuell begabt! Wir haben es mit einem Zeitphänomen zu tun. Abgesehen von Co-Faktoren, wie Ökostress, durch Raubbau an ökologisch relevanten Systemen (z.B. der Nahrungsmittelkette) sowie Sozialstress u./o. Bildungsnotstand, hat sich der Aktionsradius an passiven und aktiven, auch mental relevanten Einflüssen rasant vergrößert. Gleichzeitig ist der aktive Bewegungsradius oft eingeschränkt, zumindest im Sinne stressfreien Bewegens an frischer Luft, d.h. in freier Natur. Hierbei aber übt sich ein Kleinkind sowohl in seiner Immunabwehr als auch in seinem wechselseitigen Gebrauch und/oder der Dominanz der Lateralität - d.h., in der Art und Weise, wie es akustische, optische und taktile Reize z.B. verarbeitet. Je nach familiärer Konstitution (!) hat das Gehirn die Wahl links - oder rechtshemisphäriell dominant und /oder kooperativ zu reagieren - einerseits bei der Reizaufnahme andererseits bei der Reizverarbeitung. |
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Von Geburt an steuert zudem das "Bauchhirn" ganz elementar seine frühen, prärationalen - man kann auch sagen "emotionalen" Reizverarbeitungsprozesse bei. Als enterisches Nervensystem (Nervengeflecht des Darmes) ist es vor allem beteiligt an den sensiblen, intentionalen und personalen Reaktionsketten u.a. im Sinne der Aufbereitung eines Dopamin-Cocktails für eine breite Basis des psychoaktiven Stoffwechsels. Werden diese sensiblen neuro-biologischen Systeme irritiert durch Öko- und/oder Sozialstress, wie auch z.B. bei besonderem Geburts-Stress, so muß u.U. das biologische System die erste Wahl seiner genetisch bedingten Reaktionsfähigkeit auf die zweite Wahl, d.h. auf ein Notkonzept, umstellen. Dabei entstehen gut einsehbar Wechselwirkungen zwischen Stoffwechselstörungen und ggfs. Funktionsstörungen - sowie der individuellen Veranlagung. Ein erster Schritt in Richtung koordinationshemmender Mehrfachüberkreuzungen - d.h. wechselnder Lateralitätsdominanzen des Hörens / Sehens, motorischen und sensorischen Agierens/ Reagierens. (vgl.CRP). |
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Die Umstellung auf das Notprogramm bindet enorm Energien, zumal sich der dominante Reaktionszyklus aus einem genetischen Grundzustand heraus automatisch immer wieder zu regenerieren versucht, ohne dabei jedoch effizient wirksam werden zu können. Damit bleiben die Betroffenen oft ein Leben lang in einer ineffizienten Lebenslage. Die Folge sind Erscheinungsbilder wie die Hyperaktivität oder die Hypoaktivität, Apathien, aber auch psychosomatische Störungen und schließlich CFS (das chronische Erschöpfungssyndrom). Neben diesen Störfaktoren ist und bleibt es unerlässlich, auch die weitreichenden Chancen der idiopathischen (angeborenen) Sensibilität und Sensitivität zu beleuchten. Hier finden wir den Nährboden für Kreativität und für eine enorme Überlebensstrategie, stets am Rande des Chaos. Es handelt sich dabei um eine spezifische, reizoffene Überlebensstrategie, welche oft zu bemerkenswert extremen Konfliktbewältigungen befähigt für die - allgemein eher spontanen - Herausforderungen des menschlichen und zwischenmenschlichen Potentials. |
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Um dies rechtzeitig zu fördern und zu unterstützen, bedarf es einer wertfreien Wahrnehmung und Würdigung dieser besonderen "anderen Art, die Welt zu sehen": Während rational strukturierte, koordinierte Menschen ausgehend von der Struktur primär über (Fremd-)Motivation in die Kreativität finden können, werden dagegen sekundär bereits kreative, reizoffene Menschen nur über gelebte Rituale (anstatt über leere Regelhülsen) in die Regelstruktur Einbindung erfahren.
Einen dafür existenziell dringend notwendigen Paradigmenwechsel leistet zukünftig nur ein reformiertes Bildungs- und Werte-System in unserer Gesellschaft.
©1995-2002 Ebenen-Resonanz-Trias Brigitte Henke |
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